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Ihr Tor zur Welt der Instandhaltungs-Excellence

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Hier finden Sie aktuelle Informationen, Pressemitteilungen und Hintergründe zu unseren Aktivitäten im Bereich Instandhaltungsmanagement, Asset Management und Total Productive Maintenance (TPM).
Als international tätiges Consultingunternehmen mit Sitz in Wals bei Salzburg und Büroniederlassungen in München, Wien und Klagenfurt sind wir Ihr kompetenter Partner für die Optimierung technischer Prozesse und Anlagen. Unser Expertenteam verfügt über langjährige Industrieerfahrung und bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen Ihres Unternehmens.
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WiMT – Women in Maintenance & Tec e.V.
Das brandneue Netzwerk für mehr Frauenpower in Technik und Instandhaltung
In Deutschland zeigt sich nach wie vor ein massives Ungleichgewicht: Frauen sind in Führungspositionen stark unterrepräsentiert. Im Jahr 2024 lag ihr Anteil bei nur 29,1 %, wie das Statistische Bundesamt berichtet. (Quelle) Trotz gesetzlicher Quotenregelung stagniert dieser Wert seit Jahren nahezu. (Quelle)
Besonders prekär ist die Situation in technisch geprägten Branchen: Im Maschinenbau beträgt der Frauenanteil in Managementrollen lediglich 10,2 %, im Energiesektor gerade mal 11,2 %. (Quelle) Angesichts des Fachkräftemangels in diesen Sektoren und den komplexen Herausforderungen der Transformation bleibt hier ein massives Potenzial an Wissen und Kompetenz ungenutzt.
Genau hier setzt WiMT – Women in Maintenance & Tec e.V. an. Gegründet von Dr. Anja Ebert-Steinhübel und Mag. Lydia Höller, richtet sich das branchenübergreifende Netzwerk an Frauen aus den Bereichen Instandhaltung, Produktion, Technik und Qualität. Es will Positionen sichtbar machen, Personen vernetzen und starke Impulse für den Einstieg und die Karriere in MINT-Berufen setzen.
Was WiMT konkret leistet:
- Role Models präsentieren: Frauen, die bereits in technischen und führenden Positionen arbeiten, bekommen eine Bühne – als Inspiration für jene, die nach ihnen kommen. Sichtbarkeit schafft Mut und öffnet Türen.
- Echte Vernetzung schaffen: WiMT bringt Frauen über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg zusammen. Zum Austausch von Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsgeschichten – und um voneinander zu lernen.
- Coaching und Mentoring: manchmal fehlt ein kleiner Impuls, manchmal eine andere Perspektive. In WiMT unterstützen und begleiten auf allen Stufen der Karriereleiter, um uns gegenseitig zu stärken und persönlich besser zu werden.
- Gegenseitige Werksbesuche & praktischen Austausch organisieren: Mitglieder erhalten die Möglichkeit, Einblicke in unterschiedliche Betriebe, Technologien und Organisationsformen zu gewinnen. Diese gegenseitigen Besuche schaffen Verständnis, fördern Know-how und stärken die Community.
Die Gründerinnen formulieren ihre Vision so:
„Der Wandel in der Industrie braucht weibliche Vorbilder – WiMT gibt Frauen aus Technik und Instandhaltung eine starke gemeinsame Stimme!“, so Dr. Anja Ebert-Steinhübel.
„Nur zusammen können wir den Weg für mehr Frauen in Führungspositionen ebnen und neue Perspektiven für Unternehmen schaffen.“, ergänzt Lydia Höller.
Der offizielle Start des Netzwerks ist für den 2. Dezember geplant – im Rahmen der Tagung Instandhaltung & Management in Nürnberg. Dabei sind alle interessierten Frauen herzlich eingeladen: ob bereits beruflich aktiv oder neugierig auf das Umfeld.
Welche Chance WiMT bietet:
- Sichtbarkeit schaffen:damit junge Talente und potenzielle Führungskräfte sehen, dass technische Karrieren möglich und lohnend sind.
- Brücken bauen: der Wissens- und Erfahrungstransfer untereinander entsteht über unterschiedliche Positionen und auch Industrien (z. B. Energie, Maschinenbau, Verkehr, Nahrungsmittel etc.) hinweg.
- Von- und miteinander lernen: durch gegenseitige Besuche und persönlichen Kontakt wächst das Verständnis für Prozesse, Innovationen und Herausforderungen – nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch.
- Einfluss nehmen: Ein starkes Netzwerk kann Themen wie Gleichstellung, Karriereförderung, Weiterbildung und Unternehmenskultur gezielter adressieren.
- Neue Ideen und Perspektiven entwickeln: Die Technologiebranche ist gerade massiv im Umbruch. Unter anderem sind hier neue, transformationale und kommunikative Kompetenzen gesucht, aber auch neue Praktiken der Agilität und Diversität in Führung und Organisation.
Fazit:
Women in Maintenance & Tec. WiMT e.V. ist mehr als nur ein Netzwerk – es ist ein strategischer Hebel, um den Wandel in der Industrie voranzutreiben. Seien Sie dabei, wenn am 2. Dezember der Startschuss gegeben wird. Wir sind offen für interessierte und engagierte Frauen auf allen Stufen der Karriereleiter – in Wissenschaft und Praxis, Ausbildung und Studium, Fach- und Führungsposition.
Machen Sie sich sichtbar, vernetzen Sie sich, und gestalten Sie die Zukunft der Technikbranche mit.
Aktuelle Infos aus dem WiMT-Netzwerk und alle Eckdaten zur Gründungsveranstaltung gibt es laufend auf der LinkedIn Unternehmensseite
Kontakt:
Dr. Anja Ebert-Steinhübel
IFC EBERT GmbH I Learning Leadership Institute
Strohstraße 11, 72622 Nürtingen
Tel. 07022 24452-0
a.ebert-steinhuebel@ifc-ebert.de
www.ifc-ebert.de
Mag. Lydia Höller
dankl+partner consulting | MCP Deutschland
Krimpling 2, 5071 Wals
Tel. 0043 676 84 29 00 500
l.hoeller@mcp-dankl.com
www.mcp-dankl.com

In 13 Schritten zum digitalen Asset Management.
Bericht mit Erkenntnissen für Praxis und Forschung veröffentlicht.
Das Innovationsnetzwerk „Digital Asset Management“ (i-Asset) entwickelte einen Werkzeugkoffer für die digitale Transformation des Asset Managements (Anlagenwirtschaft). Die Netzwerkpartner unter der Führung von Salzburg Research setzten bei der Entwicklung des Werkzeugkoffers auf einen Mix aus innovativen organisatorischen, technologischen und kompetenzbildenden Maßnahmen.
13 Berichte von 19 AutorInnen und gesammelte Erkenntnisse aus 26 Monaten Projektlaufzeit liefert nun der brandneue Bericht „Digital Asset Management in der Praxis“.
Klar ist: Die Digitalisierung hat sich in den Betrieben der Fertigungs- und Prozessindustrie zu einem entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Qualität der Produktion entwickelt. Produktionsanlagen sind digital vernetzt und liefern Daten für analytische Verfahren zur Optimierung von Betrieb und Instandhaltung. Völlig neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle umfassen und beeinflussen Hersteller, Betreiber, Instandhaltungs-, Service- und Analytik-Dienstleister. Die digitale Transformation erfasst und integriert Betriebs-, Beschaffungs-, Instandhaltungs- und Asset Management Prozesse moderner Betriebe.
Auch klar ist: Digitalisierung kann großes Potenzial entfalten und bei der Erfüllung bekannter Asset Management-Ziele (wie Wirtschaftlichkeit, werterhaltende Anlagennutzung, optimierte Instandhaltungsstrategien) und neuer Herausforderungen (wie Klimaziele, Rohstoff- und Energieeffizienz) der entscheidende Faktor sein.
Aber wie funktioniert’s in der Praxis?
Im Innovationsnetzwerk „Digital Asset Management“ (i-Asset) wurden Methoden und Technologien erarbeitet und in Pilotprojekten getestet, mit denen die digitale Anlagenwirtschaft umgesetzt werden kann. Ein umfassender Einblick in die gewonnen Erkenntnisse aus 26 Monaten Projektlaufzeit und die unzähligen Diskussions- und Entwicklungsstunden liefert der nun vorliegende Bericht „Digital Asset Management in der Praxis“. Behandelt werden neben technischen Fragestellungen u.a. zum zentralen Konstrukt des Digital Twins, organisatorische Themenstellungen (z.B. die Frage nach Standard-Prozessen, Vorgehensschritten bei der Einführung von Digitalisierungs-Anwendungen, u.ä.) ebenso wie die Frage nach relevanten Schlüsselkompetenzen.
Organisatorische Fragestellungen
Bei den organisatorisch-methodischen Fragestellungen ging es um die Entwicklung von Asset Management Konzepten für Anlagenbetreiber: Die Grundlage für die Selbstevaluation bietet ein Online-Tool zur Bewertung des Reifegrads des Asset-Managements (Schritt 1 „Komplexität beherrschen: Die Digitalisierungs-Roadmap“). Weiters entstanden Richtlinien für die Nutzung von Anlagendaten im Rahmen der Entwicklung von Datenstrategien (Schritt 2 „Daten nutzen – aber wie?“), für die Nutzung von vorausschauenden Instandhaltungsstrategien (Schritt 3 „Predictive Maintenance erfolgreich anwenden“) und für die Etablierung standardisierter Technik-Prozesse (Schritt 4 „Standard-Prozesse im Asset Management“).
Technologische Konzepte
Im Innovationsnetzwerk bildeten Digital Twins das technologische Grundkonzept für das digitale Asset Management (Schritt 5 „Haben Ihre Anlagen einen Digital Twin?“). Dafür wurde im Rahmen des Projekts eine Plattform konzipiert: Die i-Asset-Plattform beruht auf standardisierten Schnittstellen und Architekturen (u.a. RAMI 4.0/AAS, OPC UA), auf Sicherheit, Quelloffenheit (Open Source, GitHub) und auf einer nicht-invasiven Integration von IT-Systemen für das Asset-Management (Schritt 6 „Kommunikationsdrehscheibe für Anlageninformationen“). Technologische Schlüsselelemente für die Digitalisierung bilden Instandhaltungs-Planungs- und Management-Systeme (CMMS, Schritt 9 „Schlüsselfaktor CMMS“), Industrial-IoT-Plattformen (Schritt 7 „Wertschöpfung im ‚Internet der Anlagen‘“) und Edge-Technologien für das Retrofitting von Bestandsanlagen (Schritt 8 „Bestandsanlagen digitales Leben einhauchen“). Praktische Umsetzungsbeispiele für das Zusammenwirken der einzelnen Methoden und Technologien sowie der innerbetrieblichen Voraussetzungen dafür bieten die Beiträge über die Entwicklung und Nutzung von digitalen Dashboards (Schritt 10 „Alle Anlagen im Griff: Digitale Dashboards“) und über die Nutzung von IIoT-Plattformen zum Aufbau eines Ökosystems für Smart Assets (Schritt 11 „Smarte Kräne im Ökosystem der Anlagenwirtschaft“).
Kompetenzaufbau und Wissenstransfer
Im Bereich der Kompetenzentwicklung und des Wissenstransfers wurde eine auf das Aufgabenspektrum von Asset Management Teams abgestimmte Kompetenz-Matrix entwickelt (Abschnitt 12 „Kompetenzen – zwischen operativ und strategisch“). Eine Erfahrungsaustausch-Runde wurde von den beteiligten Unternehmen sehr positiv angenommenes als Instrument für den unternehmensübergreifenden Wissenstransfer (Abschnitt 13 „Vom Wissensschatz anderer profitieren“).
Die Beiträge im „Digital Asset Management in der Praxis“ können die durchaus komplexen Fragestellungen oft nur in ihren Grundzügen vorstellen. Jedoch bieten die darin gezeigten Schritte einen guten Leitfaden für die individuelle Digitalisierungsstrategie und eine auf die Bedürfnisse der Unternehmen maßgeschneiderte Priorisierung bei der Umsetzung.
Der Bericht wurde herausgegeben von Georg Güntner mit Beiträgen von Nicole Bodmayer, Martin Brugger, Andreas Dankl, Tobias Dankl, Hannes Eberharter, Michael Eitzinger, Tobias Gerstmaier, Dietmar Glachs, Ludwig Grubauer, Philipp Gschösser, Rene Heitkämper, Oliver Hofbauer, Paul Hofmann, Lydia Höller, Thomas Jungblut, Thomas Klien, Andreas Nigg, Erwin Spitaler.
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